Die Schönheit der natürlichen Nacht erleben 

Vielseitiges Programm der International Dark Sky Week

Vom 13. bis 20. April 2026 wird weltweit die Dark Sky Week, die Woche des dunklen Himmels, zelebriert. Auch die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer beteiligt sich an der Aktion und lädt mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm dazu ein, die Schönheit der natürlichen Nacht zu erleben. Sowohl Einheimische als auch Gäste können kostenlos an spannenden Führungen und Vorträgen in der gesamten Wattenmeer-Region teilnehmen.

Ziel der Aktionswoche ist es, die natürliche Dunkelheit der Nacht bewusst zu erleben, ihren Wert für Natur und Mensch zu entdecken und zur Verringerung von Lichtverschmutzung anzuregen. Die Dark Sky Week wurde 2003 von der Organisation Dark Sky International ins Leben gerufen und findet seither jährlich statt. Hintergrund ist die zunehmende Aufhellung der Nacht durch künstliche Lichtquellen. Vor allem die Verbreitung moderner LED-Technik hat dazu geführt, dass Beleuchtung immer günstiger und intensiver eingesetzt wird. Häufig geschieht dies aus Komfort- und Sicherheitserwägungen, aber auch aus dekorativen Motiven. Dabei wird Licht oft übermäßig und ineffizient genutzt, sodass es weit über den eigentlichen Zweck hinausgeht und die natürliche Dunkelheit beeinträchtigt. In Deutschland wächst die Lichtmenge jedes Jahr um etwa ein bis zwei Prozent – mit spürbaren Folgen für Umwelt und Mensch.

Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, engagieren sich die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, die Sterneninsel Spiekeroog und weitere Partner*innen besonders während der International Dark Sky Week, um die natürliche Nacht und die Faszination des Sternenhimmels erlebbar zu machen. Katrin Kirfel, Projektkoordinatorin von „DARKER SKY“ in der Nationalparkverwaltung, lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden: „Ob beim Besuch einer Veranstaltung, bei einer Nachtwanderung im Freundeskreis oder bei einer kleinen Sternenbeobachtung im eigenen Garten – schon das bewusste Ausschalten von Außenbeleuchtung kann einen Beitrag leisten und gleichzeitig neue Naturerlebnisse ermöglichen.“

Das Veranstaltungsprogramm zur International Dark Sky Week in der Wattenmeer-Region mit spannenden Führungen und Vorträgen für Groß und Klein finden Sie unter: www.nationalpark-wattenmeer.de/idsw/

Foto: Nacht über der Sterneninsel Spiekeroog. Bildnachweis: Stephan Sprinz

Osterfeuer bei Sonnenschein

Schön war’s! Um Punkt 18 Uhr entzündeten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am Karsamstag das Osterfeuer. Zunächst qualmte es ganz schön direkt nach oben, kurze Zeit später stand der Berg mit dem gesammelten Strauchschnitt am Hellerpad in Flammen. Später flaute der Wind ab und drehte bei Sonnenschein auf Ost. „Halb Spiekeroog“ war mal wieder auf den Beinen, schaute sich das Feuer an, hielt mit der Nachbarschaft bei einem Bier oder anderen Getränk einen Plausch und konsumierte Erbensuppe und Grillwurst. Die Freiwillige Feuerwehr präsentierte ihren Fahrzeugpark, erstmals an Ostern mit dabei der Mannschaftstransportwagen und der Pick-up.

Wenn der Minister und der Juniorranger…

Sonnabend hat das Nationalparkhaus nach Umbau wieder eröffnet. Nach einem Festakt in der benachbarten Sporthalle der Lietz-Schule schnitten Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer und Spiekeroogs Juniorranger Hugo Brüggemann vor dem Eingang des Wittbültens das obligatorische rote Band durch – offensichtlich sehr zu Freude von der Geschäftsführerin der gGmbH Swaantje Fock. Über die feierliche Wiedereröffnung 20 Jahre nach Einweihung des damaligen Umweltbildungszentrums berichtet der Ibo ausführlich in der Nr. 4 / 2026 vom 11. April.

 

Wittbülten in neuem Glanz

Nach dreimonatiger Umbauzeit eröffnet das Nationalpark-Haus am letzten März-Wochenende wieder. Sonnabend werden rund 130 geladene Gäste erwartet, Sonntag sind alle Einheimischen und Gäste zum Tag der offenen Tür eingeladen. Geschäftsführerin Swaantje Fock freut sich schon auf den Wiederbeginn der neuen Ausstellung. Auf dem Foto setzt ein Mitarbeiter der Firma Modellbau Haus- und Raumgestaltung (Leipzig) ein Tiny-Haus auf das überarbeitete Insel-Modell.

Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe 3 / 2026 vom 21. März

– Frühlingsempfang in betont fröhlicher Atmosphäre

– Fässchenrunde überrascht beim Teeabend

– Post eröffnet Packstation vor dem Sportdeck

– Bund gibt bis zu 4,75 Mio. Euro fürs Glasfaserkabel

Der nächste Inselbote kommt druckfrisch am 11. April (Nr. 4 / 2026)

 

Juist startet die fünfte Runde

Bevor der Saal die Hymne „Die 7 zum Verlieben“ anstimmte, überreichten die Spiekerooger Gastgeberinnen und Gastgeber von 2026 der austragenden Insel des 29. Treffens der Kulturschaffenden die offizielle Flagge. Vom 12. bis 14. März 2027 wird Juist das Fest ausrichten und damit die fünfte Runde von „Insulaner unner sück“ beginnen.

 

Familienfest der sieben Inseln

Voll besetzt war das Sportdeck an den zwei IUS-Abenden mit Bühnenprogramm von rund 25 Gruppen. Norderney, Juist, Langeoog, Baltrum, Borkum und Wangerooge boten in dieser Reihenfolge ein abwechslungsreiches Programm mit viel Musik, Tanz und Sketch. Die Frisia XI hatte am Freitag rund 150 Teilnehmende aus Juist und Norderney direkt nach Spiekeroog gefahren, wo die Gastgeber sie mit dem Posaunenchor begrüßten.

 

Wir sind bereit

Vor Ankunft der ersten (Langeooger) Gäste am Freitagnachmittag steht die Bühne für Insulaner unner sück – im Sportdeck für die Aufführungen und im Dorf fürs Rahmenprogramm. Die Sonne lacht schon mal vom Himmel…

 

Vorfreude aufs Kulturtreffen

Spiekeroog ist vom 6. bis 8. März Gastgeber der 28. Auflage von „Insulaner unner sück“. 423 Kulturschaffende von den anderen sechs Inseln werden erwartet. Fast 100 Freiwillige sind mit dem Fest in der Vorbereitung oder am Wochenende selbst beschäftigt. Anfang der ersten März-Woche begannen Spiekeroogerinnen und Spiekerooger das Dorf zu schmücken. Schon jetzt steht fest: das wird richtig bunt! Der Ibo blickt in der Nr. 2 / 2026 auf die drei tollen Tage!

 

„Elli“ tobt über der Insel

Seit Freitag (9. Januar) früh tobt Sturmtief „Elli“ über Spiekeroog. Gegen 10 Uhr gab es Böen von 88 km / h. Das sind 9 Beaufort. Der Sturm aus Ost sorgt überall auf der Insel für Schneeverwehungen. Für den Freitag hat die NSB die Schifffahrt abgesagt. Das Bild oben zeigt den Krankenwagen auf dem Wüppspoor auf dem Weg zum Hafen – „Elli“ pustet den Schnee von den  Richelwesen permanent auf die Straße. Die Sicht ist stark eingeschränkt. Fotos von dem Unwetter sehen Sie in unserer ersten Nummer 2026 am 17. Januar.

 

Von wegen „grüne Insel“

Diese sechsköpfige Schneemann, -frau und -kind-Familie grüßt derzeit auf der Wiese am Dorfplatz. Überhaupt kann von Spiekeroog als „grüne Insel“ gerade keine Rede sein. Und (Stand 8. Januar 16 Uhr) es schneit leicht munter weiter. Mal sehen, wie lange die weiße Pracht sich noch hält…

 

Rückblick auf 2025

Der Ibo berichtet in der Silvesterausgabe rückblickend in Wort und Bild über die Ereignisse auf Spiekeroog im zu Ende gehenden Jahr. 365 Tage in 8 Zeitungsspalten sozusagen.

Nachhaltiger Weihnachtsbaum

Aus einer Wette heraus stammt die Idee, 2025 einen nachhaltigen Christbaum vor dem Rathaus aufzustellen. Strom für die Lichterkette kommt aus Photovoltaik und einem Mini-Windrad als Krone. Am Stamm aus Stahl sind Latten aus ehemaligen Holzfenstern montiert. Wunderschöner Schmuck rundet das Unikat ab. Am 1. Advent gab es eine feierliche Einweihung.

Überraschende Sandbankwanderung

Bei der letzten geführten Sandbankwanderung „fast bis nach Langeoog“ in 2025 mit Nationalpark-Wattführerin Karen Hohn belohnte nicht nur dieser Regenbogen die Urlauberinnen und Urlauber: Ganz im Westen nahe eines Priels kamen auch ungewöhnlich viele verschiedene Steine zum Vorschein. Anlass für eine überraschende Fotoseite in unserer Novemberzeitung! Foto: Sebastian Ipach

 

 

1,60 über MTHw

Sturmtief Detlef sorgte auf Spiekeroog für eine leichte Sturmflut. Der Pegel nahe alter Anleger erreichte am Sonntag um 10.45 Uhr mit 8,08 m seinen Höchststand – rund 1,60 m über dem Mittleren Tidehochwasser. Obwohl das NSB-Team die noch verbliebenen Strandkörbe bis zum Brettersteg hochstelle, überflutete die Brandung die meisten Körbe. Westergroen und Ostergroen waren genauso überflutet wie Teile des Hafens. Lesen Sie unseren Bericht in der  Printausgabe Nr. 22 / 2025 vom 11. Oktober.

 

Dünensingenpremiere

Ursula Timmer-Fontani und Robert Fontani laden am 20., 22. und 24. Oktober jeweils um 11 Uhr zum Dünensingen ein. Für die Bonnerin und den Bonner ist es die Premiere.

 

4 Seehunde ausgewildert

Über die Rampe der Spiekeroog IV haben 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seehundstation Norddeich am Sonnabend (27. September) vor der Ostspitze Langeoogs vier aufgepäppelte Seehunde in Freiheit entlassen. Rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Ereignis von Bord aus.