Wechselwochenende

Am zweiten Juli-Wochenende waren schon die ersten beiden Wochen Sommerferien NRW vorbei – auf Spiekeroog bedeutet das eine große Ab- und Anreise. Das Foto zeigt  den Andrang am Spiekerooger Hafen am frühen Sonnabendnachmittag. Derzeit lässt die NSB auf ihren Schiffen 66 Prozent der Sommerkapazität an Passagieren zu. Es wird weiterhin dringend der Kauf der Fährtickets online empfohlen. Am 16. Juli beginnen die Ferien in Niedersachsen und Bremen.

Lesen Sie in unserer aktuellen Nr. 12 / 2020 vom 11. Juli: 

Durchbruch beim Insulaner-Wohngeld

Eine Woche Sommerferien mit Sturm, höheren Wasserständen und viel Regen

Dünenklinik begrüßt nach 105 Tagen wieder Mütter mit Kindern

 

Den inselboten gibt es 26 mal im Jahr 2020: 

 Die nächste Ausgabe erscheint am 18. Juli 2020. 

Beherbergungsverbot für Bürger des Landkreises Gütersloh aufgehoben

Seit Samstag,  11. Juli 2020, dürfen im Landkreis Wittmund und somit auch auf Spiekeroog wieder Gäste aus dem Landkreis Gütersloh beherbergt werden. Entgegen dem ursprünglichen Plan, dieses Verbot mit Auslaufen der aktuellen Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus mit Wirkung vom Montag, 13. Juli 2020 ebenfalls auslaufen zu lassen, hat sich das Land Niedersachsen dazu entschieden, dass Verbot bereits ab Samstag, 11. Juli 2020 aktiv aufzuheben. Liebe Gütersloher: Herzlich willkommen auf Spiekeroog!

Seit 23. Juni wieder Tagesgäste

Seit dem  23. Juni können wieder Tagesgäste nach Spiekeroog fahren. Es bleibt bei einer freiwillig auf 66 Prozent gedeckelten Kapazität der Schiffe. Zusätzliche Schiffe für die Beförderung von Tagesgästen soll es nicht geben. Das Ticket für Ausflügler kostet rund 30 Euro (zuzüglich Gästebeitrag).

Mögliche Quarantänefälle auf der Insel lösen

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) bei der Kreisverwaltung Wittmund gibt im Zuge der allgemein geplanten Öffnungen für den Fremdenverkehr einige konzeptionelle Hinweise für die Tourismuswirtschaft auf den beiden kreisangehörigen Inseln Langeoog und Spiekeroog. Diesbezüglich hatte es zuletzt beim Bürgertelefon des Landkreises immer wieder konkrete Anfragen gegeben. Grundsätzlich gilt: Wird bei Corona-Verdacht oder Infektion vom Gesundheitsamt eine 14-tätige Quarantäne für Inselurlauber angeordnet, müssen diese auf den Inseln bleiben und ausharren, bis Entwarnung gegeben wurde.

Sollte es also auf den Inseln zu Quarantänefällen kommen (darüber entscheidet nach wie vor das Gesundheitsamt), müssten Personen, die während Ihres Aufenthalts in Quarantäne versetzt werden oder als positiv getestet wurden, für die gesamte Dauer in Ihren Hotelzimmern bzw. in den Ferienwohnungen verbleiben. Es sei denn, ihnen wird in Absprache mit der Gesundheitsbehörde eine andere Unterkunft zugewiesen. Die Folgekosten gehen zu Lasten des Vermieters bzw. des Gastes, die sich darüber ggf. privatrechtlich auseinandersetzen können.

Diese Regelung kann in der Konsequenz auch bedeuten, dass Zimmer/Wohnungen im weiteren Verlauf für eine bereits vereinbarte Anschluss-Vermietung blockiert werden. Das muss aus Sicht der Kreisverwaltung dann so hingenommen werden. Möglicherweise können Kurvereine, Vermieterverbände etc. auch ein eigenes, gemeinsames Konzept für eine anderweitige Unterbringung auf den Inseln entwickeln (mit Zustimmung des Gesundheitsamtes).

Der Kreis empfiehlt den Vermietern zudem die frühzeitige Aufklärung der Urlaubsgäste über die möglichen Gefahren bzw. über die unausweichlichen Konsequenzen, wenn es zu positiven Testungen oder Quarantäneanordnungen kommen sollte.

Die Versorgung der Personen, für die Quarantäne angeordnet worden ist, sollte innerhalb der bestehenden Strukturen auf den Inseln organisiert werden. 

Zur weiteren Klarstellung: Herr des Verfahrens bei Urlaubern ist das Gesundheitsamt, wo diese ihren ersten Wohnsitz haben. Das Wittmunder Kreis-Gesundheitsamt kommt bei positiven Testungen informell mit ins Spiel, oder bei besonderen Regelungen, die es jeweils und/oder im Einzelfall zu treffen gilt.